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Geschichte von Mühle und Burg
Die ehemalige Burg Dietfurt ist im 11. Jahrhundert erbaut worden. Von ihr steht heute nur noch ein Teil des Turmes und Reste einer in östlicher Richtung ver- laufenden Mauer. Wann die Burg zerstört wurde oder verfallen ist, liegt im Dunkeln. Zu einer Burg gehörten früher ein Bauernhof, Wald, Fischwasser und eine Mühle, damit sich die Burgbewohner selbst ernähren konnten. Dies alles treffen wir in Dietfurt sehr deutlich auf engstem Raum an. Schon 1460 wird eine Mühle am Burgfelsen genannt. Bereits im April 1562 ging die Lehns- mühle in den Besitz der Vorfahren der Familie Diesch über. Aus einem Lehenbrief aus dem Jahre 1825 geht hervor, dass die ganze Gemarkung Dietfurt ein Erblehen- gut bildete, das Jakob Schönbucher innehatte. 1850 gingen die Felder und 1860 die Wälder dieses Erblehen- gutes in den Besitz der Dietfurter Bauern über. Am 18. April 1984 brannte die Mühle vollständig aus, danach wurde sie komplett umgebaut und renoviert. Seit dieser Zeit führen Karl-Anton Diesch, gelernter Koch, mit seiner Frau Kornelia und den Töchtern Sabrina und Nicole, sowie Berthold Diesch Müllermeister gemeinsam die Gaststätte und Mühle.
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